Intelligente Sprachsteuerung mit Amazons Alexa im Smart Home

Amazon Echo Alexa

In vielen Science Fiction Filmen werden Dinge per Sprachkommando bedient. Inzwischen ist Sprachsteuerung schon lange keine Zukunftsmusik mehr. Sprachassistenten wie Amazons Alexa bieten neue Möglichkeiten.

Wie funktioniert es? Geht das auch bei mir?

Das Prinzip aller Sprachassistenten ist recht gleich: Ein gesprochener Satz wird nach Schlüsselwörtern durchsucht und die passende Software wird dann ausgelöst und antwortet oder interagiert. Ich möchte jetzt nicht weiter auf die vielzähligen Funktionen von den Echo-Geräten eingehen und nenne ein konkretes Smart-Home bezogenes Beispiel:

Alexa, schalte das Licht im Wohnzimmer ein.

Die Software verarbeitet hier eigentlich nur LICHT,WOHNZIMMER,EIN

  • Licht – Der Aktor
  • Wohnzimmer – Die Gruppe, oft einfach die Raumaufteilung
  • Ein – Statusupdate, auch 50% für Dimmer usw.

Das Prinzip ist sehr einfach. Spannend wird es dann mit aktiver Szenenintegration. Denn jedes Mal alle Geräte nach den Bedürfnissen zu steuern ist nicht sehr Smart und dauert vermutlich sogar länger. Ziel soll es also sein, dass mich der Sprachassistent bei der Bedienung von Geräten unterstützt. Nehmen wir wieder ein Beispiel:

Alexa, Ich möchte Fernsehen schauen.

Bei Alexa ist unter einer Routine „Fernsehen schauen“ gespeichert. Diese Routine wird nun ausgelöst und ruft die passende Szene in der Smart Home Zentrale, zum Beispiel ein Raspberry Pi oder eine Fibaro HC2, auf. Hier werden nun diverse Aktionen hintereinander ausgeführt:

  • Licht auf 20%, Fernseher Strom einschalten, Verstärker Strom einschalten, wenn Sonne, dann Rollos 50% nach unten….

Wir sehen, das ganze wird hier sehr Dynamisch und an diesem Punkt wird die Bedienung auch merklich erleichtert. Die genannten Schritte würde ich in diesem Fall alle selbst ausführen. Im Zweifel mit 3 Fernbedienungen, welche ich suchen muss.

Technische Details zur Sprachsteuerung

Ablauf vom Kommando zur Interaktion

Ablauf vom Kommando zur Interaktion

Aktuell gibt es leider keine Systeme, welche derart komplexe Szenen „lernen“ können oder welche auf einfache Weise so programmiert werden können. Unsere Aufgabe ist es also nun die Software entsprechend auf Ihre Wünsche anzupassen und ein dynamisches und interaktives Erlebnis zu schaffen. Spätestens das TV Beispiel sollte bei den Meisten für den AHA Effekt sorgen. So war es zumindest auch bei mir selbst!

Veröffentlicht am18. April 2018 in News

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Über den Autor

Daniel ist Gründer und Geschäftsführer der Smart Home Agentur. Er studierte Medieninformatik an der TU Dresden und sein Leben dreht sich rund um Technik, seit er denken kann. Sein Interesse gilt neuen Trends, welche den Alltag erleichtern. Dinge zu verstehen und sie noch besser zu machen ist sein Motto. Wenn er gerade nicht der Informatik Nerd ist, hört er Musik, fährt Fahrrad oder trifft sich mit Freunden.

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